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Grenzgang Bontkirchen

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14.08.2022 · Community
Der einstmals schöne Waldweg zurück nach Bontkirchen (BK 5) ist zu einem langweiligen, mehr als unansehnlich gewordenen Holzabfuhrweg verkommen. Ich bin entsetzt und fassungslos, dass diese Rundwanderung immer noch als eine der "schönsten 40 Wanderungen im Sauerland" (zu finden unter sauerland-wanderdoerfer.de) angepriesen wird. Selbst auf dem Briloner Kammweg wandert man meist auf ausgefahrenen Forstwegen mit tiefen Spurrillen. Aussichten gibt es nur noch mit massenhaft abgestorbenen Fichten. Wer sich eine große Enttäuschung ersparen will, begibt sich lieber nicht auf diese Tour.
Gemacht am 14.08.2022
Foto: Britta Schendera, Community
Foto: Britta Schendera, Community
Foto: Britta Schendera, Community
Foto: Britta Schendera, Community

2 Kommentare

Dominik Andreas 
Vielen Dank für den Kommentar zum BK5! Die derzeitige Situation in den Wäldern der Region sieht leider so aus, dass die vom Borkenkäfer geschädigten Bäume mit schwerem Gerät aus den Wäldern geholt werden müssen - leider leiden die Weguntergründe verständlicherweise. Der Forst ist in enger Absprache mit den Tourismusorganisationen und versucht - wo es vermeidbar ist - die Wanderwege nicht allzu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen. Was sich bei der Menge leider nicht ganz vermeiden lässt. Wir können nur auf das Verständnis der Wanderer/Radfahrer hoffen!
Christian Nachname
16.08.2022 · Community
...mit schwerem Gerät aus den Wäldern geholt werden müssen. Da kann man auch widersprechen, damals ging es auch mit Pferd und Gespann, daß was heute passiert, ist nur auf schnell und effektiv im Abbau aufgebaut, von Naturschutz keine Spur, gerade die feinen Böden leiden unter die tonnenschwere Maschinen. Niemand muß so schwere Maschinen für diese Arbeiten einsetzen, um die Bäume herauszubekommen. Was mir auch auffällt und mir auch alte Holzarbeiter bestätigt haben, daß primär nur die Stämme gefahren werden und die abgeschnitten kleinen Äste an Ort und Stelle liegen gelassen werden. Was wiederum den Nährboden für weitere Käferplagen dient. Früher hat man alles auf einen Haufen gepackt und dann kontrolliert abbrennen lassen. Der Käfer ist hier primär nicht das Problem, sondern eine verfehlte Anbauwirtschaft und die Entfernung aller Bestandteile der befallen Bäume. Dort wo die Böden schon nicht genug Nährstoffe zur Harzbildung in der Monokultur geliefert haben, werden wieder primär Nadelbäume in Monokultur angebaut. Wo man mit den Liegenschaften der abgefräßten Bäume und der Monokultur, kein Hellseher sein muß, daß es bis zur nächsten Borkenkäferplage nicht lange dauert oder die Aktuelle einfach nicht aufhört.
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